Dienstag, 12. Juni 2012

Tristkogl Challenge

Das war mal ganz was anderes! Moutainbiking, Trailrun und orientieren?

Eigentlich dachte ich immer ich wäre nicht so orientierungslos, aber so kann man sich täuschen!
Da wurden mir klar die Grenzen aufgezeigt :-)

Der Stadtprolog fing schon mal gut an! Beim 50m Sprint zu den Karten, zeigte ich zuwenig Härte und wurde sprichtwörtlich überrannt, nachdem ich dann wieder auf den Beinen war und zum Glück auch als letzter noch eine Karte ergatterte, ging's auch für uns los.
Ohne die Karte richtig zu studieren, liefen wir mal dem Bulk nach, so falsch können die doch alle nicht liegen, oder?
Wir kamen zwar alle geschlossen zum ersten Punkt, aber durch die Menge entfachte ein wahrer Kampf um das OL Hüttchen mit Zwicker. Um nicht weitere Verletzungen zu erleiden, stellte ich mich brav hinten an und wartete bis ich dran kam :-)
Auf zum 2ten Punkt, am besten wieder anderen nach (wieder ohne Blick auf die Karte ;-)).
Diesmal hatten wir keine gute Wahl getroffen, unsere Vorläufer kannten sich nicht mehr aus, wir auch nicht :-(
Auch der Blick auf die Karte half mir nicht unseren Standort zu finden, es folgte ein wildes hin- und hergerenne, zum Glück trafen wir auf eine Gruppe die wusste wo es hingeht, also 2ter Punkt gefunden!
Die restlichen Punkte gingen dann immer besser, bis auf dass ich die Aquarena mit einem Hotel verwechselte und wir wieder falsch unterwegs waren :-(
Nach dem Prolog lagen wir auf den 43 Platz, mit noch genug Luft nach vorne, der Rückstand belief sich auf knapp 8 min, also durchaus aufholbar ;-)

Am nächsten Tag hieß es früh aus dem Bett um 10:30 war Start, um 10:00 letzte Kontrolle der Ausrüstung, also Abfahrt 8:45!
Mein Kollege stand auch pünktlich vor der Tür, auch ich hatte alles bereits gepackt und war bereit, es konnte los gehen.
Doch als wir das Rad aus dem unteren Stock holen wollten, Schock, wo ist der Schlüssel? Im ganzen Haus kein Schlüssel auffindbar, meine Freundin Dany meinte noch, "Ach ja, Emily hat gestern noch damit gespielt".
Emily ist meine 2-jährige Tochter, somit wusste ich den Schlüssel finden wir heute nicht mehr ;-)
Gut das Opa neben uns wohnt und einen Reserveschlüssel hat, ok Opa nicht da, also die Untermieter fragen, die haben auch einen, ach ja die sind auch nicht da, Panik, jetzt war guter Rat teuer!
Zum Glück hatte Opa das Handy mit und wir konnten dann den Ersatzschlüssel finden, endlich kann's los gehen!

Leider setzte sich meine Orientierungslosigkeit weiter fort :-(
Der Umweg, bzw. die Umwege beim Biken hielten sich aber halbwegs in Grenzen, so konnten wir bis zur Oberkaseralm einige Pläze gut machen.
Vielleicht funktioniert ja die Orientierung beim Laufen besser? Weit gefehlt, auch dort sammelten wir brav weiter extra Kilo- bzw. Höhenmeter, wieder war es meine Schuld, mein Partner meinte noch beim Start, "Hmmm, die anderen laufen aber ganz woanders hin?".
Wir blieben aber trotzdem dran und gaben nicht auf! So kämpften wir uns durch den Nebel von einem Checkpoint zum nächsten!

Nach 3:45 haben wir das ersehnte Ziel erreicht, bei Kuchen und Red Bull bzw. Gulaschsuppe und Bier resümierten wir dann mit den anderen das Rennen, wie es gelaufen ist, und wie es laufen hätte können, wenn ...

Trotz der sehr schlechten Prognosen war uns der Wettergott hold, den ganzen Bewerb über, kein Tropfen Regen, zwar bewölkt aber zu heiß wär ja auch nicht optimal. Wenn wir uns nicht so lange bei der Ziellabe aufgehalten hätten, wären wir auch noch trocken nach Kitzbühel gekommen, so wurden wenigstens die Bikes gewaschen!

Jedenfalls bin ich bei der nächsten Auflage wieder mit von der Partie, irgendwie muss ich ja von den neu gewonnenen Erfahrungen profitieren :-)
Ich hoffe, dass mein Partner auch dabei ist, ich denke wir haben gut harmoniert und trotz der Irrläufe den Spaß nicht verloren!

P.S.: Der Schlüssel ist wieder aufgetaucht, Emily hat ihn in eine Holzschatulle gepackt und unter ihrem Spielzeug vergraben :-)

ciao
Meex

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